[Rezension] Scott Meyer - Magic 2.0 Plötzlich Zauberer








"Magic 2.0 Plötzlich Zauberer"

Autor:Scott Meyer
Preis: 2,51€
Einband: E-Book
Genre: Fantasy
Seitenanzahl: 331 Seiten
Veröffentlichung: 07.08.2016
Verlag: Luzifer Verlag
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Martin Banks ist ein ganz gewöhnlicher Typ, der eine sehr ungewöhnliche Entdeckung gemacht hat:
Er kann die Realität manipulieren, denn die Realität ist nichts anderes als ein weiteres Computerprogramm. Doch seine kleinen Veränderungen der Realität hier und da bleiben nicht unbemerkt.
Um seinen Verfolgern ein Schnippchen zu schlagen, entschließt er sich, in der Zeit zurückzureisen und im Mittelalter sein Glück als Zauberer zu versuchen.
Denn was sollte da schon schiefgehen?
Als hackender Yankee an König Artus Hof muss Martin sich nun alle Mühe geben, um ein vollwertiger Meister seiner Fähigkeiten zu werden, das Geheimnis um den uralten Zauberer Merlin zu lüften und … ja, ihr wisst schon, möglichst nicht dabei umzukommen und so.



An was denkt man wenn man das Wort "Zauberer" hört? Doch wohl zuerst an einen alten Mann mit grauen Haaren welcher in einer Burg lebt und es hin und wieder mit Drachen aufnehmen muss. Und wer denkt um Zauberer zu werden erstmal eine Ausbildung aller Harry Potter machen zu müssen der irrt gewaltig.
Denn wie es schneller geht zeigt "Plötzlich Zauberer" und das einzige was man dafür braucht ist eine gewisse Datei aus dem Internet. Klingt super oder? Und genau das ist es auch. Denn alles was Martin erlebt seit er die Datei gefunden hat wurde zu einem spannenden Roman zusammen gefasst welcher mich nicht nur zum Staunen brachte sondern mir auch den ein oder anderen Schmunzler ab gewann. Anfangs hatte ich jedoch ein paar Probleme in die Geschichte zu kommen da mir Martins Suche nach der Datei zu konfus war, sie ergab für mich einfach keinen Sinn. Doch nachdem diese Hürde genommen war, konnte ich mich sehr gut in die Geschichte einlesen.
Wie bereits gesagt geht es um Martin welcher eine Datei findet und mit jener z.B. einfach mal sich selbst 7cm größer macht. Das dies nicht alles ist kann man sich schnell denken und genau dies wird auch gezeigt. Denn warum sollte er sich nicht einfach mal ein bisschen mehr Geld auf sein Konto packen? Nachdem er dies getan hat beginnt das eigentliche Abenteuer da plötzlich Bundesagenten hinter Martin her sind die wissen wollen wie er einfach so eine 5-stellige Summe auf sein Konto gebracht hat. Martin flieht und merkt das er aus dieser Zeit verschwinden muss. Und da ist doch die Vergangenheit sehr verlockend. Schließlich findet er sich im Mittelalter wieder und merkt schnell das er nicht der einzige ist, der außergewöhnliche Sachen vollbringen kann. Was er alles erlebt bleibt natürlich mein Geheimnis, es würde euch einfach den Spaß am Buch nehmen. Und glaubt mir ihr werdet Spaß haben.
Kommen wir aber mal zu Martin selbst. Dieser scheint ein sehr gewöhnlicher Mann ohne Auffälligkeiten zu sein. Er ist 23, hat einen langweiligen Job und sein größtes Hobby ist das Hacken, auch wenn er es nicht gerne so nennt. Das er etwas pummelig ist, wird nur anfangs erwähnt, danach spielt es anscheinend keine Rolle mehr. Wie Martin äußerlich aussieht ist anscheinend jedem selbst überlassen da es kaum Aufzählungen über Augenfarbe,Haarfarbe oder ähnliches gibt. Dies finde ich allerdings nicht sehr schlimm, da ich mir so selbst mein eigenes Bild zusammen reimen kann. 
Allgemein braucht ihr bei diesem Buch viel Fantasie um sich die ganzen wundervollen Sachen vorstellen zu können. Die Beschreibungen jener Sachen waren sehr ausgiebig, jederzeit hat man das Gefühl mittendrin zu sein und alles selbst zu erleben anstatt nur Leser zu sein. Es gab keine nennenswerten Fehler welche den Lesefluss gestört haben. Die einzelnen Elemente wie der Humor oder die Spannung wurden in guten Verhältnissen in das Buch eingebaut.
Ich selbst finde in diesem Buch kaum einen Teil der mir nicht gefallen hat. Das einzige schwierige war wie bereits gesagt der Anfang. Ansonsten ist dies ein gelungenes Werk welches voller Magie der anderen Art steckt.