Rückblick September


Ahhhhhhhhh *schrei*


Es ist ja schon wieder ein Monat rum und ich Bummeltante habe immer noch nicht meinen Rückblick für September gemacht. Da wollen wir doch gleich einmal loslegen. :-)

Meine Bücher aus dem Monat September:



Drei Tage des Irrsinns, Husum steht kopf. Drei Wagemutige leisten erbitternden Widerstand. Nach einer magischen Messe um Mitternacht ist nichts mehr wie es war in der sonst so beschaulichen Stadt am Wattenmeer: tief fliegende Schweine und kopflose Nordfriesen sind noch die harmlosesten Auswirkungen. Thore, Biker aus Hamburg, seine Internetliebe Maren und der selbstgefällige Professor Meyenbläuer geraten unversehens in ein grauenerregendes Abenteuer mit ungewissem Ausgang. 



Eine skurrile Story mit schwarzem Humor, herzergreifender Romantik, rasanter Action und prickelnder Erotik. Dieser Mix aus Krimi, Thriller und Fantasy unterhält mit düsterer Spannung und charmantem Witz.




Fatale Begegnungen


Dort, wo die schottischen Wälder am dunkelsten und die verfallenen Burgen fast vergessen sind, stoßen sie aufeinander: Eine Gruppe von fünf Geschwistern, die fatalerweise glauben, hier ein sicheres Versteck gefunden zu haben; zwei Psychiater, die sich auf der Suche nach einem überfälligen Patienten schon am Ziel glauben; und ein Serienkiller, der an die falsche Adresse gerät.






Charmant, zuvorkommend, engagiert – Lucy Hutton wird von allen Kollegen geschätzt. Nur einer macht ihr das Leben zur Hölle: der überhebliche Schönling Joshua Templeman, ihr Konkurrent um den neuen Chefposten. Leider muss sie sich ausgerechnet mit ihm ein Büro teilen, da fliegen natürlich täglich die Fetzen! Doch ihr „Hass-Spiel“, wie Lucy es insgeheim nennt, verändert sich mit der Zeit. Als Joshua sich aufopferungsvoll während einer Krankheit um sie kümmert, kommen die beiden sich näher. Und plötzlich kann Lucy ihn nicht mehr hassen, im Gegenteil! Sie ist sich sicher, dass Joshua auch etwas für sie empfindet – dennoch tut er so, als wäre nie etwas gewesen. Sieht er sie wirklich nur als Konkurrentin? Um das herauszufinden, muss Lucy alles aufs Spiel setzen …



Wer hat Pensionsbesitzer Johan Havemann erschlagen? Der Verdacht fällt auf den Ranger des Naturschutzgebiets Silberbirke. Doch das gewinnorientierte Luxus-Öko-Projekt VillageGreen bringt verseuchte Geheimnisse und eine tragische Familiengeschichte zutage. Der begeisterte Vater Werner Meier ermittelt mit Hexenschuss und Snugly, während sich Zita, geplagt von der ultimativen Provinz-Krise, in die Pension Seeblick am idyllischen Greifensee zurückzieht, ausgerechnet dorthin, wo alle Fäden zusammenlaufen.



USA, 21. Mai 2018. In der NSA-Zentrale kontrolliert ein US-Agent Satellitenaufnahmen aus China, als der Abweichungsalarm ihn aus der Routine reißt. Wo eben noch Wildnis zu sehen war, zeigt der Screen plötzlich einen gigantischen Quader. Zur gleichen Zeit läuft der Internet-Blogger Kay Zandersen durch Berlin und wird Zeuge eines merkwürdigen Zitterns der Luft. Ein Erdbeben? Ein IS-Terroranschlag? Als Sekunden später gefrorene Augäpfel vom Himmel fallen, wittert er die Story seines Lebens. Er muss herausfinden, was wirklich passiert. Die Wahrheit entpuppt sich als wissenschaftliche Sensation – und als finale Bedrohung der Menschheit.



Vorsicht, Spürnase!
Zum zweiten Mal gibt die geniale Spürnase Sherwood Holmes (Juniordetektiv) in seinem skandalumwitterten Blog Einblick in seine hochgeheimen Fälle. Diesmal ist der Detektiv ganz auf sich allein gestellt, denn Mrs Hudson, seine Haushälterin, ist verreist. Die alltäglichen Dinge wie Wäsche waschen und Einkaufen, überfordern das Superhirn ziemlich, aber als die berühmten Fortescue-Diamanten gestohlen werden, ist er wieder ganz in seinem Element. Nur er erkennt die Verbindung des Diamantendiebstahls zum rätselhaften Einbruch in die Fabrik des gefeierten Seifenkönigs. Verwickelte Fälle sind schließlich seine Spezialität. Spannend wird es auch unter den Kommentatoren des Blogs, denn zwischen zwei Fans funkt es gewaltig. Auch Möhren-Arty ist wieder mit von der Partie, und Sherwood erhält anonyme Warnungen aus dem Blog ...



Als Freund Pascal kurzfristig auf Geschäftsreise muss, steht für Loretta fest: Ablenkung muss her. Leider laufen die Geschäfte in der frisch eröffneten Detektei von Loretta und Erwin bisher eher schleppend an. Ein Glück also, dass sich just an diesem Tag mit der biederen Frau Berger der erste vielversprechende Fall in die brandneuen Büroräume verirrt. Ihre Nachbarin, die Jutta, sei verschwunden, der vermeintlich sitzengelassene Ehemann mehr als verdächtig.

Eine vermisste Hausfrau? Womöglich ermordet? Auf jeden Fall besser als untreue Ehemänner, entführte Hunde oder Schlüpfer-von-der-Wäscheleine-Klauer, denkt sich das Ermittler-Duo und schleust Loretta undercover als Putzhilfe beim Verdächtigen ein. Wie gut, dass Erwins „Täubchen“ Doris sie zur Tarnung noch schnell in Sachen professioneller Grund- und Tiefenreinigung unterweist. Doch was haben ein verwaister Staubsauger, ein verstaubter Rockstar und eine neugierige Nachbarin mit Juttas Verschwinden zu tun? Die Revier-Ermittlerin muss ihr ganzes detektivisches Können und Wissen über Putzmittel einsetzen, um der Sache auf den Grund zu gehen.





Woher, um Himmels willen, kommen diese Falten? Eines Tages ist es so weit, die Protagonistin des Buches begreift: Hilfe, ich werde alt! Panisch recherchiert sie im Internet, kauft Ratgeber zum Thema Anti- Aging und macht sich auf, dem Verfall Einhalt zu gebieten. Verjüngende Gesichtsmasken und Oberlippenwaxing, High Heels und sexy Outfits – sie lässt nichts unversucht. 
Doch es ist wie verhext: Flirts in einer Cocktail-Bar laufen ins Leere, die anwesenden Männer behandeln sie wie Luft. Ihr Plan, sich einer Single-Reisegruppe anzuschließen, scheitert am Alterslimit. Sie startet eine Fitness-Offensive, die ihr aber außer einem verstauchten Knöchel nicht viel einbringt. 

Klischee für Klischee demontiert Sandra Schönthal die Illusionen über ewige Jugend, denen Frauen nachhängen, und kommt zum Schluss: Pfeif drauf! Du bist so alt, wie du dich fühlst, mach das Beste daraus!




Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu, doch anstatt die letzten Tage zu genießen, muss Mario zu Hause sitzen und langweilige Erwachsenegespräche ertragen. Das ändert sich allerdings, als ein magisches Wesen plötzlich in sein Leben stolpert und alles gehörig auf den Kopf stellt. Ein dreckiges und ungehobeltes Einhorn, das der glitzernden Heimat den Rücken kehrt, um abseits von Fröhlichkeit und Gesang nach seinem Glück zu suchen. Gemeinsam erleben die beiden aufregende Abenteuer und hecken lustige Streiche aus, entdecken dabei, wie ähnlich sie sich eigentlich sind. Aus Sympathie wird Freundschaft und für Mario die beste Zeit seines Lebens.



Ausgerechnet am Rande eines ländlichen Seniorenheims in Mittelengland wird die Leiche einer Frau gefunden – hübsch vergraben unter Grünabfällen am Fuße einer Böschung. Nur widerwillig macht sich Ex-Tanzlehrer Colin zusammen mit seinen Freunden, Pfarrer Jasper und der beinahe kleinwüchsigen Krankenschwester Norma, erneut auf Mörderjagd. Schnell ist klar, dass der Mörder ein Bewohner des Heims sein muss. Doch dann stellt sich heraus, dass die tote Frau nicht die ist, für die sie gehalten wurde, und es taucht noch eine zweite Leiche auf.



Die 29-jährige Mona hat scheinbar alles, was man zum Leben braucht: einen gutbezahlten Job in einer Werbeagentur, ihren liebevollen Freund Dennis, der auch noch backen kann, eine etwas anstrengende, aber sehr fürsorgliche Familie und nicht zuletzt ihre besten Freundinnen Sophia und Jule, mit denen sie Freud und Leid teilt. Dann kommt der Tag, der alles verändert: Mona erhält die Diagnose Unfruchtbarkeit. Sie beginnt, ihr gesamtes Leben in Frage zu stellen, und begibt sich auf die Suche nach ihrem eigenen Weg.
Mit lakonischer Knappheit und pointiertem Witz erzählt Anne Mairo in ihrem Debütroman von der Neuorientierung und Sinnsuche einer jungen Frau. Dabei liefert sie eine treffende Analyse der 30er-Generation und ihrer Lebenswelt.



In einem multinationalen Konzern wird ein ­unschuldiger Mann zur Schachfigur in einem ­mörderischen Spiel um Macht, Geld und Kontrolle. Er erlebt die Hölle auf Erden.

John Gallagher, Informatiker aus London, steht massiv unter Druck. Er arbeitet für einen mächtigen Konzern, der in Südafrika ein neues Rechenzentrum eröffnen will. Aber John ahnt nicht, dass er in Wahrheit einem verbrecherischen Plan dient. Sein Alltag wird zum Albtraum, er kann kaum noch schlafen, der berufliche Stress erdrückt ihn. Wieder und wieder stößt er an seine physischen und psychischen Grenzen. Er will dem Wahnsinn entrinnen und schlittert in eine Affäre mit unabsehbaren Folgen. Er gerät zwischen die Fronten eines Konflikts, der mit einer für ihn unvorstellbaren Grausamkeit hinter den Kulissen tobt. Er wird zum Gejagten, doch die wahren Zusammenhänge erkennt er sehr spät. Das Sterben nimmt kein Ende, die Spirale der Gewalt eskaliert.

Thomas Beckstedt hat einen mitreißenden Thriller über die Abgründe der Menschen und die Schattenseiten des modernen Wirtschaftssystems geschrieben, über den Einbruch von Gewalt und Tod in eine scheinbar normale Welt, über das Gefühl des Ausgeliefertseins und der Fremdbestimmung durch Mächte, die sich immer wieder entziehen.




Für einen Werbegrafiker ist Berlin vor der Jahrtausendwende eine Oberfläche, unter der nur ein Credo zählt: Wachstum. Eigene Erfolge sind die Insignien und zugleich Attitüden der aufstrebenden Endzwanziger auf den rauschenden Partys der jungen Berliner Republik. Rücken die Niederlagen im eigenen Umfeld näher, wechseln die Protagonisten über Nacht die Rollen oder driften in Doppelleben ab, um nicht nackt zu erscheinen.
Organisches Wachstum scheint den Akteuren vor dem Durchbruch ins neue Jahrtausend unmöglich. Konsum und Karriere suchen die aufkeimende Frage nach dem eigenen Lebensstandpunkt zu verkleiden. Am Ende ist der kurze Roman eine unheilbare Sinnsuche junger Konservativer zwischen Zugehörigkeit und Individualität.



Da ist ja doch ne Menge zusammen gekommen. :-D Wie viele mitbekommen haben, rezensiere ich momentan viele mir zugestellte Bücher. Dies liegt daran das ich an Leserunden bei LovelyBooks teilnehme. Sie sind ein kleiner Teil meiner Therapie geworden, da ich in meinem Umfeld doch recht wenige Personen kenne die gerne lesen und mit denen ich mich austauschen kann.
So kann ich meine Meinung kund tun und weiß das sie wenigstens von ein paar Personen auch wahrgenommen wird. :-)

Dann wollen wir mal den Taschenrechner zücken und gucke wie viele Seiten diesen Monat verschlungen wurden.


Gesamtseitenzahl: 3583



Das ist doch ganz ordentlich. Auch diesmal gab es wieder Bücher die mir gefielen und einige die es nicht taten. Auch das ich ein Buch abbreche geschieht nicht oft, aber war in diesem Fall einfach notwendig. Aber seht selbst :-)



Ich mach mich dann mal wieder in meinen Lesesessel und lese während meine Kater sich zusammengekrümmelt auf mich drauf legen. :-)




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen