[Rezension] Katrin Rodeit - Lauernde Schatten








"Lauernde Schatten"

Autoren: Katrin Rodeit
Preis: 0,99 €
Einband: E-Book
Genre: Krimi/Thriller
Seitenanzahl: 296 Seiten
Veröffentlichung: 27.10.2016
Verlag: Books on Demand


Als die Tochter des Fabrikanten Falkenberg entführt wird, setzt Kriminalkommissarin Jessica Wolf alles daran, das Leben des Mädchens zu retten. Nach einer geplatzten Lösegeldübergabe scheint das Todesurteil für Hannah besiegelt zu sein, denn von ihr fehlt weiterhin jede Spur.
Überraschend geht eine neue Lösegeldforderung ein und ein mörderischer Wettlauf mit der Zeit beginnt...

Quelle: Amazon



Vorab möchte ich mich bei Katrin Rodeit für das Leseexemplar bedanken.

Gammelfleischskandal, Entführung und die Bewältigung der Pupertät, klingen nicht unbedingt nach Themen die zusammen gehören. Trotzdem schafft es die Autorin alle drei im Buch gut zu platzieren und damit eine sehr aktuelle und vielschichtige Geschichte zu erzählen.

Die Geschichte handelt von Jessica Wolf welche Polizistin ist und noch mit dem Tod ihres Mannes Tobias zu kämpfen hat, da ist es auch nicht sonderlich hilfreich das ihr pupertierender Sohn Finn sich in der linken Szene herumtreibt und sich vor ihr komplett verschließt. Zum anderen dürfen wir die Sichtweise von Oskar Falkenberg erleben, welcher eine Fleischfabrik hat und dessen Tochter entführt wurde um Lösegeld zu erpressen. Das er am Ende nicht nur mit der Entführung zu kämpfen hat macht es um so spannender.

Jessica ist aus meiner Sicht eine echte Powerfrau, sie ist Polizistin und hat somit schon einen sehr anstrengenden Beruf. Dieser fällt ihr allerdings immer schwerer da sie den Verlust ihres Mann es Tobias noch verarbeitet und nebenbei einen Teenager groß ziehen muss. Gerade letzteres funktioniert seit dem Tod des Vaters nicht mehr so wirklich und wir können erleben was Trauer alles auslösen kann. 

Oskar ist für mich der Chef wie aus der Betriebsanleitung. Er herrscht und gibt alles für seine Firma und seine Angestellten. Leider arbeitet er hierbei nicht immer mit legalen Mitteln, was in mir ehrlich gesagt Verständnis auslöste. Denn die Aussagen über uns Konsumenten, die im Buch getroffen werden, empfinde ich doch als sehr wahrheitsgemäß. Die Entführung seiner Tochter und die dazugehörige Lösegeldforderung  waren sehr spannend und ließen einen mitfiebern und auch mitfühlen.

Die Mischung der verschiedenen Themen war für mich sehr gut gewählt allerdings hätte ich das Buch mehr in das Genre Kriminalroman eingeordnet. 

Natürlich kann nicht alles perfekt sein, aber die wenigen Punkte die mir nicht gefielen waren an einer Hand abzuzählen. Zum einen war ich nicht so ganz mit dem Ende zufrieden. Ich fand es natürlich toll das der Fall gelöst wurde, aber mit dem Täter konnte ich nicht so richtig etwas anfangen bzw sein Verhalten verstehen, für mich wäre er ehr ein Täter für den 2. Fall der Polizistin. 
Auch war die Schreibweise manchmal etwas holprig, was mich leicht ins stocken brachte. Zudem hätte ich mir gewünscht das man Jessica doch etwas näher vom körperlichen her beschreibt, da ich kein Bild von ihr aufbauen konnte.

Wie bereits gesagt war die Schreibweise manchmal etwas holprig, aber ansonsten sehr angenehm. Mir fehlte es manchmal an Details was aber nicht wirklich schwerwiegend war.

Mir gefiel das Buch wirklich sehr gut und ich freue mich bereits auf weitere Fälle mit Jessica Wolf.



 
 


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