[Rezension] Thomas Christian Kotulla - Was soll ich hier?








"Was soll ich hier?"

Autoren: Thomas Christian Kotulla
Preis: 13,99 €
Einband: Taschenbuch
Genre: Ratgeber
Seitenanzahl: 256 Seiten
Veröffentlichung: 13.09.2016
Verlag: Fontis Verlag





Kotullas neues Werk «Was soll ich hier?» handelt von der Suche nach Glück, Erfüllung und Bestimmung; von der Sehnsucht nach Sinn, Selbstwert und Identität. Wer sind wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Hat unser Leben einen Sinn? Gibt es eine Bestimmung für unser Leben? Nach welchen Werten sollen wir streben? Ist unser Gewissen anerzogen oder angeboren? Sind wir von Grund auf gut oder schlecht? Haben wir einen freien Willen? Sind wir verantwortlich für unser Handeln? Was ist Liebe? Gibt es ein Patentrezept zum Glücklichsein? Wird es eines Tages Gerechtigkeit geben? Gibt es einen Gott? Haben wir eine Seele? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Bei seiner Suche nach Antworten befasst sich der Autor mit philosophischen, psychologischen und theologischen Erklärungen. Und gelangt zu Entdeckungen, die dazu herausfordern, das eigene Welt- und Menschenbild zu überdenken. Ein Buch über die großen Fragen des Lebens – mit viel Tiefe, Empathie und überraschenden Antworten.

Quelle: Fontis Verlag



Vorab möchte ich mich bei Thomas Christian Kotulla und dem Fontis Verlag für das Leseexemplar bedanken.


Wissenschaft oder Glaube? Gott oder Wissenschaftler? Evolutionstheorie oder die Bibel?

Fragen über Fragen die bis heute niemand beantworten kann. Auch das Buch kann einen nur die Möglichkeiten der Antworten hervorbringen und keine konkreten Antworten liefern. Wie auch? Denn nicht alles ist wirklich zu 100% geklärt in unserer Welt und dies wird sich in nächster Zeit auch nicht ändern.

Kurz zu mir, ich bin nicht gläubig, glaube also nicht an Gott oder Götter. Gerade die Mythen über die griechischen Götter finde ich sehr spannend, aber ich empfinde sie ehr als Erzählungen oder Märchen. Ich hielt den Glaube an die Evolutionstheorie als nicht besonderlich unnormal , das allerdings dahinter noch viel mehr steckt war mir nicht klar.

Die Schreibweise des Buches war für mich äußerst schwer und anstrengend, da man den wissenschaftlichen Beschreibungen nur durch mehrmaliges lesen deuten konnte. Dies ist nicht als Kritik an den Autor gemeint. Ein Buch mit dieser Spannweite gehört einfach nicht zu meinem normalen Lesestoff.

Was das Buch auf jeden Fall schaffte, war mich zum nachdenken anzuregen. Ich beschäftige mich nicht mit Physik oder Biologie und habe auch mit Religion und Glaube wenig am Hut. Und trotzdem kamen während ich las eine Frage nach der anderen in meinen Kopf, auf die ich so plötzlich einfach keine Antwort hatte und die ich mir vorher nie gestellt habe. Z.B. was wir sind, diese Frage ist irgendwie hängen geblieben. Beantworten werde ich sie nie können. 

Was mich jedoch sehr störte waren die vielen Sätze in denen es hieß" wenn Gott...". Man möchte sich nicht auf eine Religion oder Denkweise spezifizieren, hat aber trotzdem das Gefühl immer wieder ins Christentum gebracht zu werden. Auch die Tatsache das eine Frage an die nächste gereiht wurde, fand ich später sehr nervig. Denn die Antworten auf jene waren unzureichend.

Wer Interesse an der Frage hat, welche Wahrheit die Richtige ist und wie ich sie für mich finden kann, der ist hier richtig. Für mich waren die Beschreibung aber leider zu schwierig und zu unverständlich. 



 
 


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