[Rezension] Moa Graven - Eva Sturm ermittelt: Justitias Schwäche








"Eva Sturm ermittelt: Justitias Schwäche"

Autor: Moa Graven
Preis: 7,99 €
Einband: Taschenbuch
Genre: Krimi
Seitenanzahl: 202 Seiten
Veröffentlichung: 22.09.2016
Verlag: cri-ki-Verlag



- Eva Sturm ermittelt in ihrem zweiten Fall auf Langeoog - Ostfrieslandkrimi von Moa Graven. Die Sommersaison neigt sich auf Langeoog dem Ende. Eva Sturm wähnt sich bereits bei langen Winterabenden vor dem Kamin oder beim Italiener mit Jürgen. Doch dann meldet sich der Briefmarkenverein Ostfriesland-Papenburg für ein verlängertes Wochenende im Oktober an. Und ausgerechnet Jürgen hat sich die Organisation dieses Events unter den Nagel gerissen und spannt Eva natürlich mit ein. Sie soll sogar eine Rede beim Gala-Dinner halten. Spannend wird die Sache für sie aber erst, als ein Sammler in einem Umschlag wertvolle Marken bei ihr in einem Safe hinterlegt. Und dann liegt nach dem Gala-Dinner auch noch Dieter Wattjes aus Moormerland tot auf seinem Hotelbett. Steckt Eifersucht oder Geldgier hinter dem brutalen Mord? Und was hat eine Anwältin aus Loga mit der ganzen Sache zu tun?

Quelle: Amazon


Was macht man als Kommissarin wenn man einen Abschiedsbrief findet und damit rechnen muss, das der Schreiber von diesem, tatsächlich Selbstmord begangen hat? Eva Sturm hat da eine sehr einfache Lösung. Sie würde den Brief gerne verschwinden lassen. Das und noch mehr fragwürdige Handlungen findet ihr im Buch.

Wie bereits in der Kurzbeschreibung zu erkennen,ist dies Eva Sturm´s zweiter Fall auf Langeoog. Sie und Jürgen erwarten eine Gesellschaft von Briefmarkensammlern und deren Frauen. Das harmlose Treffen wird schnell zum Schaupunkt von Intrigen, Eifersucht und Geldgier, bei dem es am Ende mehr als einen Toten gibt. 

Die Hauptfigur ist, wie man denke ich mitbekommen hat, Eva Sturm, welche auf der ruhigen Insel Langeoog als Kommissarin arbeitet. Nachdem ich aber das Buch gelesen habe, frage ich mich ob diese Frau überhaupt je eine Polizeiausbildung genossen hat. Denn Frau Sturm hat anscheinend kein Problem damit einfach mal Abschiedsbriefe zu vernichten und zu hoffen das die Quittung, die sie dafür ausfüllte , im Wasser zerstört wird. Zudem lässt sie einen Zivilisten Befragungen und Hausdurchsuchungen durch führen. Allgemein habe ich das Gefühl das Frau Sturm wohl doch nochmal ihre Berufslaufbahn überdenken sollte.

Was mich sehr enttäuschte war die Tatsache das so gut wie alle Figuren im Buch keinerlei Körperbild besitzen. Von den meisten Personen weiß man gerade einmal den Namen oder maximal das sie lange Beine oder verquollene Augen haben. Nicht einmal Eva Sturm selbst hat Merkmale die sich als jene auszeichnen.

Ich weiß nicht wie die Uhren in Langeoog und Umgebung ticken, aber soviel wie Eva und Jürgen während des Lesens gebechert haben, war ich sehr überrascht das sie überhaupt den Fall lösten. Auch das Thema Essen ist ein beliebtes Thema, das teilweise vor der Mordlösung selbst steht.

Das angenehmste war die Schreibweise, da sie sehr flüssig war und sich gut lesen ließ. Trotzdem hätte Frau Graven dies nutzen können um mehr Detailreichtum in ihre Geschichte zu bringen.

Wie man bereits gemerkt hat, gefiel mir das Buch im Großen und Ganzen überhaupt nicht. Eine zu lasche Story, flache Charaktere und eine Kommissarin die es nicht verdient diesen Titel zu tragen. Sehr schade. 



 
 


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