[Rezension] Swantje Niemann - Drúdir








"Drúdir"

Autor:Swantje Niemann
Preis: 4,99 €
Einband: E-Book
Genre: Steampunk/Fantasy
Seitenanzahl: 493 Seiten
Veröffentlichung: 12.08.2016
Verlag: Neobooks




Ein neues Zeitalter ist angebrochen – aber die dunkle Magie der Vergangenheit kehrt zurück! Dampfkraft und die genialen Maschinen der zwergischen Erfinder haben die Welt unwiderruflich verändert. Magie gilt als Relikt einer Zeit, in der Zauberei und Religion Werkzeuge der Unterdrückung waren. Deshalb ist es dem jungen Uhrmacher Drúdir nahezu unmöglich, seine magische Begabung zu akzeptieren. Doch als sein bester Freund ermordet wird, kann er nicht tatenlos bleiben. Die Suche nach der Wahrheit führt ihn in die unterirdische Seestadt Schwarzspiegel. Dort begegnet er unerwarteten Verbündeten und entdeckt, wie fragil der innere Frieden der neugegründeten Zwergenrepublik ist. Seine Ermittlungen bringen ihn auf die Spur einer Verschwörung, die die Freiheit aller bedroht. Drúdir muss in eine Welt der Geheimnisse, Intrigen und Gewalt eintauchen, um das Unheil abzuwenden…

Quelle: Neobooks



Das mich das Genre Steampunk einmal so fesseln würde, hätte ich nie gedacht. Maschinen, Zahnräder und die viktorianische Zeit, ein Mix der es mir wirklich angetan hat. Ebenso fasziniert, bin ich seit kurzen von Büchern in denen es um Magie, Drachen und verwunschene Orte geht. 
Den Mix aus beiden hat Swantje Niemann in ihrem Debütroman, sehr gut mit einander verbunden.  

Die Zeit der Religionen und der Magie, gilt als vorbei. Doch es gibt sie noch immer. Egal ob Alchimist oder Magier, beide existieren noch und müssen in einer Welt leben, in der ihre Mächte nicht gewollt sind. Ersetzt wurden sie von Maschinen wie der Eisenbahn.

Unser Hauptcharakter Drúdir ist ein Zwerg welcher die Gabe der Magie besitzt. Er weiß dies und ist damit nicht gerade zufrieden. Er ist mir sehr sympatisch, da er nicht erst seine Kräfte kennen lernen oder man seinen Weg zum Magier nicht verfolgen muss. 

Nebencharaktere gibt es mehr als genug, teils half mir nur das Glossar am Ende des Buches um zu wissen, wessen Abschnitt ich gerade lese bzw. welche Figuren darin mitspielen. Ein paar weniger hätten es gerne sein dürfen.

Allgemein gefiel mir die Geschichte sehr gut. Die Mischung aus Steampunk und Fantasy ist ganz gut gelungen. Allerdings überragte der Fantasy-Teil sehr und die wenigen Steampunk-Elemente reichten, zumindest mir, nicht. 

Die Schreibweise ist angenehm, allerdings ziehen sich die Sätze manchmal sehr in die Länge. Dies liegt auch daran das Beschreibungen meist zu ausführlich erklärt werden und dadurch schnell an Übersichtlichkeit verlieren.

Das Cover finde ich sehr schön, es erinnert allerdings mehr an einen Steampunkroman. Etwas aus dem Bereich Fantasy hätte noch gut ins Bild gepasst.

Die Mischung klingt nach viel Potenzial, das aber erst richtig eingesetzt werden muss. Ich empfand das Buch als sehr anspruchsvoll und hätte mir eine leichtere Lektüre gewünscht.

Für Fans beider Genre und einer Menge Vorstellungskraft auf jeden Fall geeignet.



 
 


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