[Rezension] Lisa Katharina Bechter u. Nicole Budzyn - Grimsby's schwarze Seele








" Grimsby's schwarze Seele "

Autor:  Lisa Katharina Bechter u. Nicole Budzyn
Preis: 6,99 €
Einband: E-Book
Genre: Thriller
Seitenanzahl: 332 Seiten
Veröffentlichung: 11.10.2016
Verlag: Books on Demand




Alice und Grace, zwei Freundinnen, die stets auf der Suche nach alten und neuen Buchschätzen sind, verschlägt es in den etwas abseits von Grimsby gelegenen urigen Buchladen Willoughby Books. Dass dieser Ausflug ihr Leben nachhaltig verändern würde, damit hätte wohl keiner von beiden gerechnet … Während Alice sich auf einen Flirt einlässt und die Gefühle zunehmend verrückt spielen, begegnet Grace einem alten Einsiedler, der sich nur zu gern in seiner Hütte im Wald verschanzt und der ihr einen Schrecken einjagt, den sie nie wieder vergessen sollte …

Quelle: Amazon


Ich hatte bei diesem Werk sehr viel Hoffnung und war gespannt auf das was mich erwartete. Doch bereits nach den ersten Seiten musste ich feststellen das mir der Schreibstil überhaupt nicht zusagte. 

Die Geschichte erzählt von Alice und welche Grace welche in Grimsby wohnen und beste Freundinnen sind. Sie sind leidenschaftliche Büchersammlerin die in Antiquaren immer wieder mal nach "Schätzen" suchen. Nach dem sie ein neues Geschäft entdeckt haben, sieht Grace ,im Laden, einen Mann der ihr komisch erscheint. Kurze Zeit später ist sie verschwunden und Alice sucht mit 2 Bekannten die Verschwundene und muss erkennen welches Grauen in Grimsby lauert.

Die beiden Mädchen, Alice und Grace, scheinen sehr verschieden zu sein, ergänzen sich aber dadurch um so mehr. Zwischenzeitlich musste ich feststellen das die beiden sehr schnell überreagierten wenn etwas anders war als erhofft. Dies machte mir die beiden nicht gerade sympatischer. Allgemein besaßen beide eine sehr unauthentische Art, die mich mehrmals den Kopf schütteln ließ. Teilweise war ich so genervt das ich das Buch einfach zur Seite legte. 

Auch die Liebes- bzw. Romantikaspekte des Buches wirken wie aus einer fremden Welt. Richtig ernst nehmen konnte ich sie nicht.

Die Geschichte des Buches hätte sehr gut werden können, hätte man nicht von Anfang an den Täter gekannt. Man konnte sich einfach schon zuviel erdenken. 
Was jedoch sehr gut verarbeitet wurde, waren die Folterszenen, welche einem real vorkamen und man sich reflexartig an die Stelle fasste. 

Wie bereits oben geschrieben fand ich die Schreibart sehr gewöhnungsbedürftig. Die Abschnitte sind immer in kleinere Abschnitte unterteilt und ergeben größtenteils kein klares Lesebild. Die Wechsel zwischen Grace und Alice sind gelungen, schon allein da der Name jeweils am Anfang des Abschnittes steht.

So wirklich überzeugen konnte mich das Erstlingswerk der beiden Autorinnen nicht. Die Geschichte war einfach aber manchmal einfach zu unglaubwürdig.