06 Februar 2017

[Rezension] Lisa-Marie Reuter - Die Herrschaft der Xarquen








" Die Herrschaft der Xarquen "

Autor:  Lisa-Marie Reuter
Preis: 15,99 €
Einband: Softcover
Genre: Fantasy
Seitenanzahl: 604 Seiten
Veröffentlichung: 15.08.2016
Verlag: epubli Verlag




Ein neurotischer Drache, adelige Werwölfe und ein gut gehütetes Geheimnis – Willkommen in Pärlonien!
Seit mehr als vier Jahrhunderten herrschen die unbarmherzigen Xarquen über Pärlonien und unterdrücken das ehemals königliche Volk der Pären. Als sich Pongo, ein junger Gesetzeshüter, gegen die Obrigkeit auflehnt, muss er fliehen, um sein Leben zu retten. In der kriminellen, aber gutherzigen Elfe Kiffi findet er eine unerwartete Verbündete. Zusammen starten sie den Versuch, ein Holzkästchen – ihre einzige Hoffnung auf ein Ende der Schreckensherrschaft – sicher ans andere Ende des Landes zu schmuggeln. Es ist der Beginn einer haarsträubenden Flucht quer durch Pärlonien, denn dem ungleichen Paar wird bald bewusst, dass skrupellose Feinde ihre Hände nach dem geheimnisvollen Gegenstand ausstrecken.

Quelle: epubli verlag


Bücher aus dem Genre Fantasy finden immer mehr Einzug in mein Bücherregal und ich frage mich stets warum ich sie solange gemieden habe. 
Denn "Die Herrschaft der Xarquen" war für mich ein purer Leseschmaus. Die Geschichte mit ihren tollen Wesen faszinierte mich sehr schnell und ließ bis zum Ende keine Langeweile aufkommen. Dabei sind die Charaktere nicht alle neue Erfindungen. Wir lesen von Werwölfen, Elfen, Drachen oder auch Greifen, die aber doch so spezielle Eigenschaften haben, das sie förmlich neuinterpretiert werden. Als neu empfand ich die Pären welche wohl Bären sehr ähnlich sein sollen aber doch um einiges größer sind. Hier hätte ich mir doch gewünscht das man die Unterschiede etwas genauer hervorzeigt. Auch wie die Einstufung der Pären in ihr späteres Lager aussieht hätte mich sehr interessiert. So erfahren wir nur die Anzahl und gewisse Unterschiede jener. Wen man im Buch so gut wie garnicht antrifft, ist der Mensch. Jener ist zum Zeitpunkt der Erzählung auf Grund einer Katastrophe ausgestorben. Dies von der eigenen Rasse zu lesen, weckte doch etwas Unbehagen in mir, blieb jedoch nicht lange da sich die Pären sehr menschlich verhalten. Nur selten bekommt man wieder das Gefühl dafür wenn es z.B. hieß das man die Pranke hält. Die liebsten Charaktere waren für mich die Elfen, welche mich mit ihren Zusammenhalt und ihrer kecken Art überzeugen konnten. Gerade Kiffi, deren Name ich absolut nicht mochte und Nox zeigten das selbst die gerissensten Diebe ein Herz aus puren Gold haben.

Gerade für ein Buch das doch etwas länger ist, finde ich es wichtig das die Erzählweise stimmt. Und dies trifft hier zu. Zum einen dürfen wir die Geschichte aus den Sichtweisen verschiedener Charaktere einsehen, zum anderen bekommen wir sogar einen Einblick in die Welt vor 400 Jahren. Der Wechsel der Passagen ist sehr gut abgestimmt und bringt erstaunlich viel Abwechslung in die Geschichte. Auch die Art wie Frau Reuter das Erlebte erzählt überzeugte in ganzer Linie. Ich kam sehr gut durch das Buch und hatte keinerlei Probleme das Gelesene zu verstehen. Alles war sehr flüssig und Fehler so gut wie ausgeschlossen. 

Das Geheimnis und die Geschichte um die Xarquen war für mich eine Reise in  eine tolle Welt. Ich habe es genossen das Buch zu lesen und empfehle es sehr gerne weiter. 

Vielen Dank dabei an den epubli Verlag und Lisa-Marie Reuter, die mir das Buch als Leseexemplar überließen.