11 Februar 2017

[Rezension] Stefan MINO Bächler - Das kleine schwarze Gespenst von Val Sinestra








" Das kleine schwarze Gespenst von Val Sinestra "

Autor:  Stefan MINO Bächler
Preis: ca.21,21 €
Einband: Hardcover
Genre: Fantasy
Seitenanzahl: 150 Seiten
Veröffentlichung: 01.10.2016
Verlag: Edition Grischa




Wer spukt denn da im Hotel Val Sinestra? Als die Familie Kruit das verfallene Kurhotel Val Sinestra im Schweizer Engadin übernimmt, weiss sie nicht, dass in den Gemäuer ein ganz besonderer Bewohner lebt. im Untergeschoss ereignet sich Rätelhaftes und was genau hat es mit der Wanduhr im Turmzimmer auf sich? Schaurig-spannende Geschichten, mal zum Lachen, mal zum Mitfiebern, entführen kleine und grosse Leser in eine Welt voller Magie und Überraschungen.

Quelle: LovelyBooks


Egal ob in der Schule, im Museum oder gar in dunklen Wäldern, man kann sie finden, die kleinen Geister. Warum also nicht in einem Hotel? Denn unser kleines Gespenst spukt seit langer Zeit da und ist dabei aus Einsamkeit und Traurigkeit ganz schwarz geworden. Zum Glück kommt die Familie Kruit.

Das Buch wird als Geschenkbuch gehandelt obwohl es eigentlich ein Kinderbuch ist. Allgemein sind Informationen über das Buch sehr rar und auch der Kauf ist auf nur wenigen Plattformen möglich. 

Auch wird das Buch damit beschrieben das es kleinere Geschichten beinhaltet, wobei es mir vorkam als würden über mehrere Kapitel eine Geschichte erzählt. 

Die Geschichten erzählen von der Familie Kruit die ein altes verlassenes Hotel kauft und nach kurzer Zeit erfahren muss das dort ein kleines Gespenst haust. Nach einem kurzen Moment des Schocks, gewöhnt sich die Familie sehr schnell an ihren Hausgast. Dieser darf mit ihnen verschiedene Feste feiern und erzählt dabei selbst wie es früher im Hotel zuging. Dabei erfahren wir auch den Grund warum das kleine Gespenst ein Gespenst ist. 

Die Namen der Familie sind für Kinder wohl etwas gewöhnungsbedürftig. Hier hätte ich leichtere gewählt. Auch fand ich die Situation wie die Familie an das Hotel kam sehr irritierend und nicht gerade authentisch. Die beiden Kindern den ich es vorlas ( 3 und 5), fragten mich durchweg Sachen, was mich dann auch sehr stutzen ließ, da sie normal keine Fragen stellen. Auch fand ich es sehr fragwürdig warum sich ein Gespenst im Buch betrinken muss. Dies fand ich sehr unpassend. 

Den Kindern gefiel am meisten die Hexe, welche sie mit ihrem Witz und Charme zum Lachen brachte. 

Der Schreibstil war sehr angenehm, auch wenn für ein Kinderbuch sehr wenig Bilder gedruckt waren und es um so mehr Text gab. Das Lesen und Vorlesen klappte flüssig.

Aus der Sicht von Erwachsenen fand ich das Buch leider nur mittelmäßig und nur teils geeignet für kleine Kinder. Auch konnte mich nur der Charakter der Hexe wahrhaft überzeugen.