[Rezension] Ladina Bordoli – Die Lazarus Verschwörung








" Die Lazarus Verschwörung "

Autor:  Ladina Bordoli
Preis: 14,90 €
Einband: Taschenbuch
Genre: Steampunk
Seitenanzahl: 200 Seiten
Veröffentlichung: 12.04.2016
Verlag: Fabylon Verlag




Großbritannien, Ende 19. Jahrhundert. Der bedeutende „Lazarus-Moment“ steht bevor. Alle 18 Jahre kann ein Todkranker während einer besonderen Mondfinsternis geheilt werden.
Doch immer nur einem einzigen Todgeweihten wird die Erlösung zuteil – dem Sieger eines mörderischen Dampfmaschinen-Wagenrennens.
Bisher hat die adlige Oberschicht auf skrupellose Weise für ihren Sieg gesorgt.
Doch im Geheimen ist ein Kind mit einer besonderen Seele geboren worden, das durch seine Wiederkehr als mystischer König dazu ausersehen ist, Großbritannien vor dem drohenden Krieg zu bewahren.
Aber das Neugeborene ist von einer tödlichen Krankheit gezeichnet. Nur die Energie des Lazarus-Momentes kann es retten – und damit auch Großbritannien.
Dafür braucht es ein besonderes Team … und eine wandelbare Maschine namens Chimaira!
Quelle: Fabylon Verlag

Ich bin mittlerweile ein großer Fan des Genre´s Steampunk geworden. Mich fasziniert wie man die viktorianische Zeit und Maschinen in Einklang bringt, so das man meinen könnte das Roboter oder andere mechanische Bauten nicht erst in der Neuzeit entstanden.

In die Lazarus-Verschwörung geht es um ein Wagenrennen der besonderen Art. Der Gewinner darf den legendären Lazarus-Effekt nutzen, welcher alle Gebrechen der Person heilt und sogar verjüngen kann. 

Artus, eine Legende in der englischen Mythologie ist wiedergeboren, in einem Kind welches einen Herzfehler hat. Sam, ein weiser Priester, versucht mit Hilfe von 4 Personen das Wagenrennen für sich zu entscheiden um den Effekt für den jungen Artus nutzen zu können. Doch nicht nur sie versuchen den Effekt für sich zu nutzen. Viele weitere nehmen am Rennen teil.

Bei den 4 Personen handelt es sich um Daisy, einer Dame hohen Kreises, die jedoch aus ihrer Art schlägt und daher in ein Kloster gebracht wurde. Alaric, ein Troubadour welcher die Liebe sucht, aber nicht findet. Cliff ein Erfinder und Wissenschaftler und Ben welcher sich mit der Zeit der Römer befasst. Ein für mich anfangs kurioser Haufen, in dem jedoch jeder eine Aufgabe hat.

Die Idee zu der Geschichte fand ich um es kurz zu sagen,genial. Jedoch war es nur die Idee die mich überzeugen konnte. Die Umsetzung war spannend, aber es fehlte einfach etwas. Denn die meiste Zeit dürfen wir erleben wie der Wagen aufgebaut wird und welche Extras er bekommt, jedoch ist das Rennen selber dann doch sehr fad. Dies liegt aber denke ich an der Tatsache dass das Rennen nicht von den Druiden erstellt wurde, welche es eigentlich leiten, sondern man ehr das Gefühl bekam das die Feindin der 4 , Prof. Morgaine Broomer, es kontrolliert. 

Auch wenn Prof. Morgaine Broomer die Böse im Buch ist, so muss ich doch sagen das sie einen hohen Spannungswert mit in die Geschichte bringt. Ihre Kreationen aus Tier und Roboter erschrecken und faszinieren zu gleich.

Der Ideenreichtum der Autorin konnte mich überzeugen, auch ihr Schreibstil war gut durchdacht. Schwierigere Bezeichnungen wurden erklärt , auch wenn einige kaum auszusprechen waren. 

Ich fand das Buch interessant aber mir fehlte einfach der Kick. Es war fast spannender den Bau des Wagens zu erlesen als das Rennen selbst, was ich mehr als schade fand.