23 Juli 2017

[Rezension] Ally Condie - Die Ankunft




Autor: Ally Condie
Preis: 9,99 €
Einband: Ebookk
Genre: Dystopie
Seitenanzahl: 608 Seiten
ISBN: 978-3-10-402323-6
Veröffentlichung: 08.03.2013
Verlag: Fischerverlage


WENN JEMAND STIRBT, DEN DU LIEBST – WÜRDEST DU DEN RETTEN, DER IHN GETÖTET HAT?Das fulminante Finale über die Liebesgeschichte von Cassia & Ky beschert den Leserinnen ein unvergessliches Leseerlebnis. 
Stell dir vor, du konntest fliehen – vor dem System, das dir befohlen hat, wie du leben und wen du lieben sollst. Unter Lebensgefahr hast du deine Liebe wiedergefunden – eine Liebe, die das System töten wollte.Jetzt willst du das System besiegen, doch dafür musst du zurück. Zurück in dein altes Leben. Zurück zu einem Geheimnis, das tief in dir verborgen ist.Es wird alles verändern.Dein Leben.Deine Liebe.
In den zerklüfteten Schluchten der Canyons hat Cassia nicht nur ihre große Liebe Ky wiedergefunden– sondern auch die Erhebung, eine Untergrundbewegung, die das System stürzen will. Als sich beide der Erhebung anschließen, müssen sie sich jedoch trennen. Ky wird auf einem Stützpunkt in einer Äußeren Provinz zum Piloten ausgebildet und Cassia in die Hauptstadt beordert. Dort trifft sie auf Xander, der als Funktionär für die Gesellschaft arbeitet. Kann sie sich ihm anvertrauen? Als eine tödliche Seuche ausbricht und die gesamte Bevölkerung zu vernichten droht, muss Cassia eine Entscheidung treffen …

Quelle: Fischerverlage




Die beiden Vorgänger der Reihe hatte ich bereits im letzten Jahr gelesen. Da mir jene Teile nicht so ganz zusagten rührte ich die Bücher nicht weiter an. Dies änderte sich nun, da ich doch wieder neugierig auf Geschichte wurde. Ich hatte zwar anfangs Probleme wieder in die Story hinein zu finden, nach ein bisschen kramen im Gedächnis fiel mir jedoch schnell wieder ein worum es ging und wo ich aufgehört hatte zu lesen.

Die Rebellion ist in vollen Gange. Nach den Abenteuern in den Canyons steht das Finale an welches nicht spannender sein könnte. Nicht nur das der Umsturz kurz bevor steht, nein, eine Seuche greift im Land um sich. Diese Seuche nutzt die Erhebung um sich nun endlich zu erheben, denn sie haben das Heilmittel. Doch wer denkt das damit alles zu Ende wäre der täuscht, den die Seuche die zu einem Moment noch im Griff war mutiert und Xander, der Arzt ist, muss zusehen wie immer Mensch diesem mutierten Erreger verfallen. Während dessen ist Ky bei der Erhebung und Cassia muss weiter als Sortiererin arbeiten, jedoch im Zeichen der Erhebung. Wie geht es nun weiter mit Xander, Cassia und Ky? Für wen wird sich Cassia entscheiden? Und können sie die Seuche eindämmen? 


Im Zentrum stehen natürlich weiterhin Cassia, Ky und Xander, welche durch ihre Erlebnisse stark gezeichnet sind. Da dies der letzte Teil der Reihe ist, erfahren wir um so mehr über die Vergangenheit von Ihnen und die es teilweise sehr in sich. Nicht nur einmal war ich überrascht und konnte kaum fassen was ich da las. Zum anderen beeindruckte es mich wie erwachsen sie jetzt wirkten. Dies spiegelte sich gerade in ihren Gedanken und Gefühlen wieder, die wie in den Teilen davor, kapitelweise erlesbar waren. Natürlich gab es auch neue Charaktere die allesamt sehr gut in diese Welt passten. Egal ob von der Erhebung oder der Gesellschaft, man fand auf jeder Seite eine Person die einem sympatisch wirkte. Besonders sprach mich allerdings eines an, der unbändige Gedanke an die Hoffnung. Gerade die Personen der Erhebung zeigten was es heißt noch hoffen zu dürfen. Sie taten alles dafür, wenn auch manchmal fragwürdig, aber doch verständlich. 

Und trotzdem konnte mich keiner der 3 Hauptakteure wirklich überzeugen. Ich fand einfach keinen Bezug zu Ihnen und hielt mich lieber an Nebenpersonen, die mir mehr zu sprachen. Vielleicht lag es daran das diese "2 Jungs lieben ein Mädchen"-Sache zu abgedroschen war und man teilweise einfach vorhersagen konnte wie sie sich am Ende entscheiden würde. 

Über die Schreibweise lässt sich nichts schlechtes sagen. Wie in seinen Vorgängern war auch dieser Teil sehr lesefreundlich und machte es mir leicht der Geschichte zu folgen. Auch schaffte es die Autorin endlich eine gewisse Spannung aufzubauen, die seine Wirkung nicht verfehlte und mich an das Buch band. Das der Kapitel-weise Aufbau mit dem Wechsel der 3 Hauptcharaktere blieb fand ich sehr gut, da diese immer für eine gute Abwechslung sorgten. Ich hatte erst Angst, sehr lange für die 608 zu benötigen, aber war dann doch überrascht wie schnell die Seiten an mir vorbei flogen. Auch die Detailverliebtheit nahm in diesem Teil noch einmal erheblich zu. Alles was wichtig war wurde so gut es ging beschrieben und war meist sehr leicht vorstellbar. Diese machte es sehr einfach das Kopfkino anzuschalten und es einfach laufen zu lassen. 

Ich finde alle 3 Cover der Serie sehr gelungen. Einen Favoriten habe ich dabei nicht. Die Gestaltung mit der Glasblase die immer mehr zerbricht war eine tolle Idee und konnte mit den Farbwechseln noch zuzüglich begeistern. 

Das Ende der Triologie war noch einmal äußerst spannend, konnte aber meinen Eindruck über die gesamte Serie nicht mildern. Ich werde sie wohl kein 2. Mal lesen, sie aber gut in meiner Erinnerung aufbewahren. 

Rezensionen der Vorgänger:


Ally Condie - Die Auswahl
Ally Condie - Die Flucht