[Rezension] Lotte Minck - Cool im Pool




Autor: Lotte Minck
Preis: 10,99 €
Einband: Taschenbuch
Genre: Krimi/Komödie
Seitenanzahl: 304 Seiten
ISBN: 978-3-7700-1526-9
Veröffentlichung: 15.02.2016
Verlag: Droste Verlag





Kann eine Hochzeit der schlimmste Tag im Leben sein?

Ist es ein Problem, wenn der Brautvater schwul ist?
Und was ist das Geheimnis der zweiten Badeschlappe?

Anstatt sich über die Hochzeit der besten Freundin zu freuen, muss sich Loretta Luchs mit diesen Fragen herumschlagen – und mit einem Toten im Adamskostüm, auf dessen Anblick sie gern verzichtet hätte …
Quelle: Droste Verlag



Mit Hochzeiten verbindet man ein glückliches Ehepaar, eine schöne Festivität und einen unvergesslicher Tag, oder? Wie es auch anders laufen kann, sehen wir im 6. Band der Loretta Luchs-Reihe.

Nachdem der Vorgänger den wohl gefährlichsten Fall für Loretta & Co bereit hielt, gingen wir es diesmal wieder etwas langsamer an. 

Dies ist mein erstmal letztes Buch über die Ruhrpott-Gruppe. Denn auch wenn es bereits 2 weitere Bücher über Sie gibt, so bin ich noch nicht in deren Besitz.

Trotz allem werde ich Hornbrillen-Girl, Minipli-Mann oder El Schrillo eh nicht so schnell vergessen können. Nach mittlerweile 7 Büchern die ich gelesen habe, ist mir die Ruhrpott-Gang sehr ans Herz gewachsen und unterhielt mich mit lustigen Sprüchen, spannenden Abenteuern und den ein oder anderen kniffligen Kriminalfall.


Auch diesmal haben wir es mit der altgewohnten Ruhrpott-Gang zutun. Doch diesmal steht jemand anderes als Loretta im Mittelpunkt. Diana, Loretta´s beste Freundin, welche kurz vor ihrer Hochzeit steht und panisch wird. 

Dabei entpuppt sich die sonst sehr taffe Diana als reines Nervenbündel, welche Okko und Loretta fast wahnsinnig macht. Durch die ein oder andere Situation büßte sie auch bei mir Sympathiepunkte ein, da man sie am liebsten packen und kräftig durchschütteln wollte. 

Wie man es aus den vorherigen Teilen bereits kennt, erwarten uns auch diesmal ein paar neue Charaktere.
Wir lernen Diana´s Vater Steph, seinen Partner Dirk und dessen Schwester Jenny kennen, welche allesamt sehr sympatisch wirkten.

Auch diesmal gelang es der Autorin eine homosexuelle Beziehung mit ins Spiel zu bringen und sie einfach ganz normal wirken zu lassen. Bereits bei Jan und Holger gelang ihr das ausgezeichnet.

Besonders der Zusammenhalt der Gruppe rührte mich bis zum Ende. Auch wenn jeder Einzelne seine Macken hat, so hatte man doch das Gefühl das sie sich aufeinander verlassen konnten. 


Locker, flockig und mit viel Witz. So würde ich den Schreibstil von Lotte Minck bezeichnen.

Viel Humor wurde diesmal auch dringend benötigt, da eine Hochzeit anstand und dann schließlich auch noch eine Leiche mit ins Spiel kam.

Leider wurde der kriminalistische Teil wieder sehr spät begonnen. Er war zwar überraschend und voller Wendungen, aber doch etwas zu spät.

Gerade den Anfang in dem es hauptsächlich um Diana und ihre Hochzeit ging, hätte man getrost kürzen können, da einen eine geliebte Protagonistin plötzlich zum Hochzeitsmonster mutierte und sich für meinen Geschmack doch zuviel heraus nahm.

Trotzdem bannte es mich wieder an jede Seite und ein weglegen des Buches war kaum möglich. Durch den leichten Schreibstil war es wieder möglich sehr schnell durch die Geschichte zu kommen ohne irgendwas zu verpassen.

Alles wichtige wurde wieder sehr detailreich erläutert, weshalb man sich jede Szene hervorragend vorstellen konnte. Das Kopfkino einzuschalten war nicht nötig, da es dies von alleine tat.


"Der Pool des Todes" wäre doch ein recht treffender Titel für das Cover des Buches.

Auch diesmal gestaltete Omme Wille das Cover und konnte mich wieder voll und ganz überzeugen. Die Szenerie entsprach genau der im Buch und wurde durch kleine Details und unterhaltsame Einbindungen noch um einiges aufgewertet. Wie wäre es denn z.B. mit einer Massage mit "Happy End"? 

Der Name der Autorin und der Titel des Buches war wie gewohnt im oberen Bereich anzutreffen. Trotz des wieder sehr auffälligen Bildes stach beides wieder sehr hervor.

Wieder ein Cover der Reihe, das man sich nur zu gerne immer wieder ansehen möchte.


Wieder ein spannender Fall, wobei mich gerade der Anfang nicht ganz überzeugen konnten. Der Verlust von Diana als sympatische Person, war sehr schade.


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