[Kurz-Rezension] Farina de Waard - Zähmung





Preis: 13,90 €
Einband: Taschenbuch
Genre: Fantasy
Verlag: Fanowa Verlag
Seitenanzahl: 788 Seiten
ISBN: 978-3945073001
Veröffentlichung: 17.12.2013
Bildquelle: Goodreads






Tyarul – Diktatur und grausame Unterdrückung prägen die fremde Dimension, von der wir nichts wissen.
Sina wird erst mit ihrem Schicksal und der mittelalterlichen Welt konfrontiert, als die Tyrannin Zayda sie entführen lässt. Sie wird verschleppt, in ein unterirdisches Gefängnis gesteckt und bekommt erst eine neue Chance, als man sie heimlich befreit. Und obwohl sich die Welt im Würgegriff der Unterdrücker befindet, gibt es doch einen winzigen Lichtblick.
Sina entdeckt schlummernde Kräfte in ihrem Inneren und bekommt eine Aufgabe, die alle betrifft: Ihre Magie zu bezähmen und die Schreckensherrschaft zu beenden.

Wird sie es schaffen, ihr Schicksal anzunehmen und zur Retterin ‚Zenay‘ zu werden?
Quelle: Fanowa Verlag
Im Rahmen einer Lesechallenge freute ich mich darauf dieses Buch mit einer anderen Bloggerin zu lesen. Wo sie allerdings durchhielt, brach ich nach 310 Seiten das Buch ab und verfolgte den Rest der Geschichte nur über ihre Angaben. Um es kurz zu machen, ja, es tat mir leid dieses Buch vorzeitig zu beenden, da ich mit vielen Erwartungen an die Geschichte ging. 

Warum es zum Abbruch kam, erfahrt ihr jetzt.



Die Idee zum Buch klang vielversprechend und lockte mich mit seiner Kurzbeschreibung . Wo allerdings die Kurzbeschreibung mit ihrer kurzen und klaren Darstellung der Erlebnisse im Buch punktete, schaffte die Geschichte dies nicht. Tatsächlich befand ich mich trotz 300 gelesener Seiten eigentlich immer noch am Anfang. 

Die ersten Seiten las ich weg wie nix, da spannungstechnisch so einiges geboten wurde. Als dann aber die ersten Hindernisse überwunden waren, wurde man förmlich in eine Art Lethargie gezogen, da absolut nix mehr passierte. Besonders schlimm empfand ich den Umstand das jedes auch noch so kleine Detail regelrecht auseinander genommen wurde. So durfte man sich seitenweise durch Beschreibungen von Nebel, Schnee und Regen kämpfen, die nicht unbedingt dafür sorgten das man in der Story voran kam. 

Wurde mir durch die viel zu ausgeprägten Beschreibungen der Wind schon aus den Segeln genommen, lag die Hoffnung nun auf den Charakteren und den Umstand das in dieser Welt Magie gewirkt werden konnte. Leider konnten mich auch diese Bereiche nicht überzeugen, da man ebenso viel Wert auf eine ausführliche Berichterstattung setzte, wie bei den Pflanzen und Wettererscheinungen. Die Hauptprotagonistin Sina machte hierbei wohl die schlechteste Form, da sie durchweg wie ein kleines Kind agierte. Man konnte sich einfach nicht vorstellen das dieses Mädchen Folterungen überstanden hat und nicht daran zerbrach, obwohl in späteren Beschreibungen ihre Foltermale gerade zu erschreckend beschrieben werden. Das sie dazu auch noch schnell Magie erlernen konnte, wirkte dabei genauso unglaubhaft, da man das Gefühl bekam das sie kein Interesse daran habe. 

Aber auch die restlichen Personen glänzten nicht durch Vielschichtigkeit. Das Volk der Ratken, welche halb Mensch halb Ratte sind, folgte einer Tyrannin, die kein Problem damit hatte jeden den schnellen Tod zu bringen, der nicht bei 3 seine Aufgabe erzielte. Dadurch kam es zu so vielen Toden, das man sich fragte wo sie überhaupt noch Volk her bekommen sollte. 

Die Magie im Buch hätte viel stärker untergebracht werden müssen. Ich bekam ehr das Gefühl, das man die Krankengeschichte von Sina erzählen wollte, als wie sie die Magie in sich entdeckte, sie zu beherrschen lernte und schließlich mit ihr in den Kampf zu ziehen. 

Auch wenn ich nur knapp die Hälfte des Buches gelesen habe und die andere Hälfte durch meine Mitlerserin erfuhr, merkte ich einfach das diese Reihe nix für mich ist. Ich muss allerdings gestehen, das ich es mir gerne andersherum gewünscht hätte, da die Autorin sehr viel Herzblut in ihre Welt steckte.



Gerade das Cover zog mich zum Buch, da es professionell erarbeitet war und man viel Wert auf Details legte. Der Wolfskopf in der Mitte war hierbei ein wahres Highlight.

Zudem harmonierte der Autorenname und der Buchtitel sehr gut mit dem Hintergrund.


Ab und an liegt in der Kürze die Würze. Die ausufernden Beschreibungen sorgten dafür dass das Buch sehr schnell an Spannung verlor und man das Gefühl bekam, auf der Stelle zu treten.

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