[Rezension] Cassie Alexander - Nightshifted: Medizin um Mitternacht





Preis: 9,99 €
Einband: Taschenbuch
Genre: Fantasy
Verlag: Piper
Reihe: 1.Teil der Nightshifted-Serie
Seitenanzahl: 384 Seiten
ISBN: 978-3492268493
Veröffentlichung: 01.02.2012
Bildquelle: Amazon






Fans von »Grey’s Anatomy« und »Doctor’s Diary« werden den Atem anhalten – denn keine Krankenschwester ist so wagemutig, witzig und sexy wie Edie Spence! Nacht für Nacht rettet sie ihre Patienten vor dem endgültigen Tod, denn meist sind die alles andere als lebendig. Die Station Y4, auf der Edie Nachtschicht hat, nimmt ausschließlich übernatürliche Geschöpfe wie Vampire, Zombies und Gestaltwandler auf. Aber dann verliert ein Patient durch Edies Schuld sein untotes Leben, und das bringt ihr allerhand Schwierigkeiten ein – darunter die Suche nach einem vermissten Mädchen, eine Klage vor dem höchsten Vampirgericht sowie zahlreiche stürmische und vor allem untote Verehrer.
Quelle: Amazon
Auch dieses Buch zog durch eine Schenkung bei mir ein und wurde nun im Rahmen einer meiner Lesechallenges gelesen. Bereuen tue ich es nicht, denn die Nachfolger sind schon bestellt.
Willkommen auf Station Y4, der Station für die besonders schweren Fälle. Sie sind Zombie und wollen sich unter gepflegten Zuständen ernähren oder soll ein neuer Vampir geboren werden? Die netten Damen und Herren der Station, werden sie mit viel Hingabe betreuen. Klingt doch freundlich oder? 

Tatsächlich ist diese Station Arbeit pur, hat aber ihre durchaus spannenden Patienten. Wir erleben die Geschichte aus der Sicht von Edie, welche auf eben dieser Station arbeitet, damit ihr Bruder nicht mehr High werden kann. Dazu aber später. 

Die Schreibweise der Autorin schaffte es locker mich an ihr Buch zu binden, da ich auf emotionaler Basis so ziemlich alles erleben durfte. Es gab unterhaltsame Konversationen, sehr gefühlvolle Momente, einen Hauch Erotik und jede Menge Spannung. Wie ein rund um Sorglos-Paket im Buchformat.

Ich habe Grey´s Anatomy nie gesehen, aber "Doctors Diary" und kann daher sagen, das zumindest von dieser Seite eine Menge im Buch steckt. Man hat es mit vielen medizinischen Begriffen zutun, welche aber stets erklärt werden. Ich hatte beim Lesen das Gefühl auch noch etwas zu lernen und das hebte meine Stimmung gleich noch mehr. 

Auch ansonsten waren die Beschreibungen sehr aussagekräftig und sorgten dafür das ich mir sowohl die Station, als auch die Außenwelt sehr gut vorstellen konnte. Einzig manche Handlungen von Edie, konnte ich nicht mit mir vereinbaren, da sie viel zu absurd waren. Hier reichte es mir manchmal nicht nur den Kopf zu schütteln, sondern sie schon regelrecht zu beschimpfen. 

Auch fand ich die Station nicht sicher genug geschützt, auch wenn man nur mit einer speziellen Karte zu ihr gelangen konnte. Besonders ärgerlich empfand ich den Umstand, das ihr sogar ein schlechteres Gehalt gezahlt wurde, als wenn sie normal im Krankenhaus arbeiten würde. Wo ist da der Sinn? Hier spielt zwar ihr Bruder wieder eine Rolle, aber selbst dieser Grund, ist sehr dürftig.



Das schöne an der Geschichte war, das man Edies Anfänge begleiten konnte, da man sie kurz nach der Schulung für ihr neues Arbeitsgebiet kennen lernte. Dies ermöglichte es mir auch, mich besser in ihre Situation hinein zu fühlen. Ansonsten fand ich Edie sehr interessant. Sie hat Humor, hat ihren eigenen Kopf und sich ein Leben aufgebaut, das lebenswert ist. Ich würde sogar sagen, das sie attraktiv ist, aber dies konnte ich nicht so ganz heraus lesen. Mir persönlich reicht es allerdings das sie sympathisch ist.

Ihre Situation besteht daraus, das ihr Bruder ein Junkie ist, der es bereits schaffte kurz vor dem Drogentod zu stehen. Er ist mir durchweg unsympathisch gewesen, da er nur für sich selbst lebte und auch kein Problem damit hatte, Möbel seiner Schwester zu verkaufen um den nächsten Trip zu erleben. 

Im Laufe der Geschichte lernte man viele Wesen kennen, welche so gekonnt in die Geschichte verstrickt worden, das ich wirklich am überlegen war ob sie nicht sogar unter uns leben. Es machte Spaß die Tricks und Kniffe der Vampire zu erleben oder wie gefährlich das Leben eines Gestaltwandlers sein konnte. Hier hat die Autorin wirklich ganze Arbeit geleistet.

Eines der Wesen das man am meisten heraus lesen konnte, war der Vampir. Einige würden sagen, sehr klischeehaft und ja, man bediente sich an den bekannten Klischee´s, aber sehr gekonnt. 

Das Buch und seine Protagonisten konnten mich mehr als einmal überraschen. Ich fühlte mich in Edie´s Leben und auf ihrer Station sehr wohl, obwohl es teilweise grauenvolle Momente gab. Traurig war dabei nur, das alle Personen außer Edie keine wirklichen Beschreibungen hatten und so nur Figuren mit Namen blieben.Vielleicht wollte man die Geschichte allein auf Edie beziehen, ohne im Kopf bleibende Konkurrenz. 





Die farbenfrohe Gestaltung des Buches finde ich sehr ansprechend. Besonders geschickt, hat man den Buchtitel und den Namen der Autorin auf den Cover verewigt, da sie der Aufkleber auf einem Bluttransfusionsbeutel sind. Die kleinen Details wie der Kussabdruck oder die Halskette geben dem ganzen etwas weibliches bzw. romantisches. 



Ich freue mich bereits auf die beiden Nachfolger, denn diese Geschichte hatte einfach alles. Fantasyelemente, einen Hauch Thriller, einen Prise Romantik und eine ganze Menge Mystery. Zwischendurch etwas unverständlich, aber ansonsten für Fans des Genre sehr zu empfehlen. 


Kommentare:

  1. Ich freue mich sehr, dass es dir gefallen hat. <3
    Fühl dich gedrückt.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich bin schon dabei mir die beiden Nachfolger zu besorgen, da ich einfach wissen will wie es weiter geht.

      Mach dir ein schönes Wochenende mit vielen tollen Lesestunden :-*

      Löschen
  2. Hallo Anja,
    na das ist ja mal eine andere Art von Krankenhaus-Roman. Der wandert doch sogleich auf meine WL..vielleicht kann ich ja auch noch was lernen *g*.
    Vielen Dank für Deine tolle Rezi, die Lust auf dieses Buch macht.

    Liebe Grüße aus Wien
    Conny

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hey Conny,

      das fand ich auch.^^ Wer vermutet schon das Vampire, Zombies oder auch Werwölfe ein Krankenhaus brauchen, immerhin wirken sie immer so robust. ^^ Ok, außer Zombies, aber die können selbst noch agieren, wenn nur noch ein auge da ist. :-D

      Also ich würde mich freuen, wenn du das Buch mal liest, da mich deine Meinung dazu sehr interessieren würde. :-)

      Du bedankst dich bei mir wegen einer Rezi? Na jetzt hören wir aber auf. ^^ Ich bin froh, das meine Rezis die richtigen Signale senden und wieder geben was mir an einem Buch gefiel und was nicht.

      Aber ich sage trotzdem mal: "Gern geschehen!" ^^

      Genieß noch dein Wochenende

      Liebe Grüße, Anja

      Löschen

Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst Du Dich mit der Speicherung und Verarbeitung Deiner Daten durch diese Website einverstanden!