[Rezension] David Whitley - Die Stadt der verkauften Träume





Preis: 7,95 €
Einband: Taschenbuch
Genre: Fantasy
Verlag: Goldmann Verlag
Seitenanzahl: 381 Seiten
ISBN: 978-3442466917
Veröffentlichung: 03/2009
Bildquelle: Amazon







Ein magischer Roman um Gut und Böse, Macht und Unrecht, Liebe und Verrat.

Glück kann sich in Agora nicht jeder leisten. In der Stadt, in der man Gefühle, Gedanken und seine Kinder eintauschen kann, hat alles seinen Preis. Und der kann sehr hoch sein. Lilly und Mark wissen das nur zu gut. Beide fristen ihr Dasein als Untergebene des berühmten Astrologen Graf Stelli, ohne zu ahnen, wie sehr ihr Schicksal mit dem von Agora verbunden ist. Denn es gibt ein mysteriöses Dokument, auf dem ihre Namen stehen, und es gibt Menschen, die ihr Schicksal genau verfolgen …

Quelle: Amazon



Für dieses Buch entschied ich mich im Rahmen einer meiner Jahres-Challenges, um den sagenumwobenen SuB etwas zu verkleinern.


Und wieder einmal zog mich ein Buch aus dem Fantasy-Genre an, wobei ich sagen muss, das Fantasy diesmal ein sehr dehnbarer Begriff war, denn wirklich außergewöhnliche Sachen geschahen fast überhaupt nicht.

Gerade der Anfang machte es mir sehr schwer, da man in die Geschichte gerade zu hinein geworfen wird und dann erstmal schauen muss, was hier eigentlich los ist. Um dann endlich den AHA- Effekt ausgelöst zu bekommen, dauerte es dann eine ganze Weile, da ich einfach nicht verstand was mir die Informationen sagen wollten.

Tatsächlich erlebt man im Buch ehr einen Umbruch der derzeitigen Lebensart, von den Bewohnern der Stadt Agora. Diese haben zum Eintritt des Buches ein sehr hartes Leben, das bereits in frühen Kindheitstagen beginnt, da in Agora das Prinzip des Tausches gilt. Doch was bietet man an wenn man nix hat? Richtig, nix, weshalb die vielen obdachlosen Personen im Buch einen sehr schnell an den Punkt bringen, wo man nur noch Mitleid fühlte.

Anstatt magische Dinge zu erleben oder ein wenig mehr über die Stadt Agora und ihren Hang zu den Sternen zu erfahren, erlebte ich nur den Aufbau eines Obdachlosenheimes. Dabei zeigte die Geschichte emotionale Tiefe, verfehlte aber vollkommen das Genre. Viele Fragen die sich in meinem Kopf gebildet hatten, blieben unbeantwortet. Wie z.B. warum die Stadt auf Sternendeuter setzte. Gab es nix magischeres um die Zukunft vorher zu sagen? 

Wirklich packen konnte mich die Geschichte daher nicht. Mir fehlte es an allen, besonders am Magischen. Ich hatte mir mehr erhofft und ging ziemlich enttäuscht aus diesem Buch. Dazu muss ich sagen, das es einen Nachfolger gibt, welcher bei mir aber auf Desinteresse stößt und daher nicht gelesen wird.


Die Hauptcharaktere im Buch waren für mich leider viel zu vorhersehbar und strotzten nur so vor Klischee´s. Da wäre Mark, welcher als Kind verkaufte wurde und der kaum das er ein höheres Ansehen hat, zum totalen Ich-Denker wird. Mein einziger Gedanke? War ja klar. 

Die Einzige die mich überraschte war Lilly, da sie etwas wagen wollte und sich dafür nicht zu schade war, auch mal ein wenig Drecksarbeit zu verrichten. Sie wollte das Agora aufwacht und endlich wieder lernt, zu geben ohne gleich etwas zurück zu bekommen. Dies und ihre Aufopferung für die Armen und Schwachen, hatte etwas sehr bewegendes. 

Ansonsten war es so wie es eben war. Die Reichen wurden immer reicher, die Mächtigen immer mächtiger und die Armen immer ärmer. Viel Platz für Spannung oder Überraschungen gab es hier nicht, weshalb man die Personen sehr schnell durchschauen konnte. 

Einzig das Ende weckte mein Interesse, da es doch noch einen Weg zeigte, dieser Stadt zu entkommen. 


Wenn dieses Cover eines war, dann wirklich wunderschön gestaltet. Der Hintergrund, das mittige Symbol mit den 12 Sternzeichen,aber auch die Eckgestaltung sagten mir durch weg zu. 

Auch die Schriften für Buchtitel und Autorennamen waren weise gewählt, wobei das Wort "Träume" hierbei am stärksten hervor gehoben wurde. 

Dieses Buch hätte viel mehr gekonnt. Denn so schaffte es nur einen mittelmäßigen Auftritt, bei welchem nicht ganz klar war, um was es sich in dieser Welt wirklich drehen sollte. 


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